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Von Emile Zolas „Paradies der Damen“ zu Dieter Brandes
"Konsequent einfach“
Vom Beginn der Kaufhäuser in Frankreich zur ALDIsierung der Welt.  Wie sich unsere Einkaufsgewohnheiten und damit die Einkaufslandschaft in den letzten 120 Jahren veränderten. Eine spannende sozialphilosophische Betrachtung mit Lichtbildern.

Zusammenfassung: Wirtschaftliches Handeln heißt die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Waren es Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die neu entstandenen Kaufhäuser, die sich auf die neuen Bedürfnisse der Konsumenten einstellten, so kamen hundertfünfzig Jahre später die Discounter als neue Vertriebsform im Einzelhandel dazu. Ich habe Ihnen den sensationellen Aufstieg des visionären Kaufhauschefs Boucicaut beschrieben, der vor 150 Jahren einen neuen Typus Frau kreierte: die Kundin. Zola zeigt uns in seinem Roman phantasievoll dieses von häuslichen und ehelichen Zwängen befreite Wesen, das sich in dem neuen Tempel des Kommerzes zum ersten Mal richtig vergnügte. Boucicaut erfand zudem noch einen weiteren bis dahin völlig neuen Typus Frau: die Verkäuferin. Er bot Frauen aus einfachem Milieu die Möglichkeit, einen Männerberuf zu ergreifen. Tausende von jungen Frauen, die häufig auch aus der Provinz kamen, machten plötzlich Karriere im Warenhaus und verdienten ihr eigenes Geld. Sie waren endlich nicht mehr nur abhängig von ihrem Ehemann. Boucicaut und insbesondere auch seine Ehefrau schufen sensationelle soziale Veränderungen. Sie waren die ersten, die eine Rente und eine Vorsorgekasse, den arbeitsfreien Sonntag und kostenlose medizinische Betreuung für ihre mehrere Tausend Angestellten einführten. Später kamen Kinderkrippen, Altersheime sowie Bildungs- und Sportangebote hinzu. Das “Bon Marché“ wurde zu einer sozialen Institution, die alle Gebiete der Gesellschaft beeinflusste. Die ganz kleinen, aber auch viele mittelständige Einzelhändler konnten da nicht mithalten. Viele beklagten die Konkurrenz der Giganten. Nur durch die unbezahlte Mitarbeit der Ehefrau und oft der ganzen Familie einschließlich der Kinder gelang es unter einer gewissen Selbstausbeutung am Leben zu bleiben. Dieses langsame Sterben der Familienunternehmen im Einzelhandel können wir bis zum heutigen Tag beobachten an der Uniformierung der Fußgängerzonen mit Filialbetrieben, dass wir nicht mehr unterscheiden können, in welcher Stadt wir uns gerade befinden. Ware, Innen- und Außengestaltung unterliegen einem strengen einheitlichen Corporate Identity. Ich leitete auch einmal ein mittelständiges Einzelhandelsunternehmen und als ich mich entschieden hatte es zu schließen, bedauerten es viele Menschen. Aber auch viele, die wir zuvor als Kunden niemals zu Gesicht bekommen hatten.

Für den redaktionellen Bericht auf der Homepage der Akademie 55plus
klicken Sie bitte direkt hier:

http://archiv.aka55plus.de/index.php/berichte/115-ein-warenhaus

 

Friedrich Nietzsche, Einblicke in Leben und Philosophie des großen deutschen Denkers. War er wirklich der große Menschen- und Frauenfeind und atheistische "Antichrist", der am Ende verrückt geworden ist?
Die Antworten gebe ich Ihnen gleich zu Beginn des Vortrages: Ja, Nietzsche hatte große Probleme mit Frauen und noch einmal ja, er hat sich in seinem Buch mit dem Titel „Antichrist“ sehr intensiv mit dem Christentum auseinandergesetzt und ein drittes Mal ja, er ist am Ende verrückt geworden. Um das alles zu verstehen, möchte ich Ihnen auch die Lebensgeschichte dieses großen deutschen Denkers erzählen und Bilder seiner Lebensstationen zeigen. Erwarten Sie nicht unbedingt, nach meinem Vortrag Nietzsches Philosophie vollständig zu verstehen, aber für den Menschen in ihm werden sie vielleicht mehr Verständnis haben.
Dieser Vortrag findet für Mitglieder der Akademie 55plus Darmstadt e.V. am 21.05.2012 im Seminarraum Bessunger Straße 88 statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Arthur Schopenhauer, Einblicke in sein Leben und philosophisches Sytem. Mit seinen "Aphorismen zur Lebensweisheit" ist der Philosoph aktuell wie eh und je, und interessant auch für alle, die das Philosophieren als Hobby betreiben. Von dem düsteren, dennoch liebenswerten, kauzigen, großen deutschen Denker wird ein spannendes Porträt gezeichnet. Er verband asiatisches mit westlichem Denken und war vielleicht gar nicht ein so großer Pessimist, wie es immer heißt. Ein Vortrag mit Lichtbildern von den Lebensstationen Schopenhauers.

Für den redaktionellen Bericht auf der Homepage der Akademie 55plus
klicken Sie bitte direkt hier:

http://archiv.aka55plus.de/index.php/berichte/111-schopenhauer

 

Was das Leben gelingen lässt. Was führt bei Menschen zu einem Leben, das von ihnen selbst als gelungen empfunden wird? Ergebnisse der seit über 70 Jahren laufenden Grant-Studie (Study of Adult Development) an der Harvard-Universität. Vortrag mit Power-Point-Präsentation.

Autobiografisches Schreiben, ein Weg zu meinem Selbst? "...will ich das Leben im Ganzen verstehen, so muss ich es als Geschichte erzählen können...". Wer ich bin, war oder sein möchte, richtet sich nach meinen Erzählungen. Am besten ist allerdings, wenn ich darüber schreibe. Vortrag mit Power-Point-Präsentation.

Schlau bleiben ist harte Arbeit. 1. Wie kann ich mein Denken selbst im Alter noch verbessern?  2. Wie kann ich meine Erinnerung nachhaltig schulen?  3. Können Gedanken mein Hirn positiv beeinflussen? Ein Vortrag mit Lichtbildern.

Geld, Gier, Geschäfte, Krise Ein Zahlungsmittel, seine Begehrlichkeit und die Erfahrung damit. Eine philosophische Betrachtung eines aktuellen Themas.

Die Faszination des Traumes In der griechisch-römischen Antike, von Aristoteles bis zum neuzeitlichen Philosophen Immanuel Kant, vom Kirchenvater Augustinus zu den Philosophen der Romantik bis zum Wiener Arzt Sigmund Freud: Alle beschäftigten sich mit dem Phänomen von Traum und Wirklichkeit.

Theorien des Todes und der Endlichkeit Seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden beschäftigen sich Philosophen mit diesem Thema. Von dem französischen Denker Montaigne stammt das Zitat "Philosophieren lernen heißt sterben lernen". Der denkende Philosoph bekommt eine größere Distanz zu seinem eigenen Leben. "Geburt ist der Beginn aller Dinge, Tod ist das Ende aller Dinge". Und am Ende steht die Erkenntnis, dass es eigentlich keinen einzigen Grund für die Todesfurcht gibt.

Das Leben besser verstehen Das Leben schickt uns Botschafter für unsere Gesundheit an Körper, Seele und Geist. Gibt es ein Zufallsuniversum oder eine Schicksalsverteilungsstelle? "Gott würfelt nicht" sagt Albert Einstein. Hat das Leben einen Sinn oder wie kann ich selbst meinem Leben einen Sinn geben? Ratgeber zur Lebenshilfe gibt es wie Sand am Meer, doch was können wir daraus für uns gewinnen?

Über das Glück des Menschen Ein Vortrag über Glückstheorien in der Philosophie und was sie uns zu sagen haben. Es wird berichtet von der weltgrößten Glücksdatenbank und über eine aktuelle Studie "Lebensführung und Lebenszufriedenheit im dritten Lebensalter". Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob es ein Talent zum Glücklichsein und einen Schlüssel zum Glück" gibt.
"Epikur - der Glücksphilosoph" heißt das überarbeitete Thema dieses Vortrags, der am 25. Juni 2012 um 16:30 Uhr im großen Vortragsraum des Wohnparks Kranichstein, Borsdorffstraße 40, 64289 Darmstadt stattfindet. Der Vortrag ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen.
Keine Anmeldung erforderlich.

Wer bin ich? Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Philosophische Lebensfragen und Antworten für ein gelingendes Leben. Eine kleine, spannende Reise durch die Philosophie von Aristoteles bis zu den Philosophen unserer Zeit. Vortrag mit Power-Point-Präsentation. ("Wer bin ich und wennn ja, wie viele" Buch von David Richard Precht)

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